Spende der Bauer AG

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Bauer AG für eine Spende über 2.000 ,- Euro.

Lesen Sie hierzu folgenden Pressebericht:

 

Schrobenhausen – Die Vorweihnachtszeit hat gerade für Kinder einen ganz besonderen Zauber. Allerdings spielen Plätzchenduft und Lichterglanz im Advent nicht immer die Hauptrolle, denn viele Kinder müssen mit gesundheitlichen, familiären oder anderen Schicksalsschlägen zurechtkommen. Hier setzt die Arbeit von gleich mehreren Einrichtungen und Vereinen der Region an, etwa dem Verein für Familiennachsorge ELISA, der Kinderhilfe Litauen, Regens Wagner in Hohenwart oder dem Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen.

 

„Hier wird großartige Arbeit geleistet, die oft weit über den ‚Dienst nach Vorschrift‘ hinausgeht“, so Hartmut Beutler, Finanzvorstand der BAUER AG. „Daher wollen wir mit unserer traditionellen Weihnachtsspende in diesem Jahr diese vier Institutionen unterstützen, auch als Anerkennung für deren großartiges Engagement.“ Da die Unternehmen der BAUER Gruppe in der Region auch heuer wieder auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden und Partner verzichten, konnte Hartmut Beutler im Rahmen der Donaukurier-Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ kürzlich je 2.000 Euro an Vertreter von ELISA, der Kinderhilfe Litauen, Regens Wagner und St. Josef übergeben.

 

Wie wichtig solche Zuwendungen sind, erläutert Alexandra Sutner von ELISA. Der Verein zur Familiennachsorge unterstützt Familien mit chronisch-, krebs- und schwerkranken Kindern, er versteht sich als Bindeglied zwischen Kinderkliniken, Ärzten sowie ambulanten Diensten und den Patientenfamilien. „Finanziell gesehen schließt sich der Kreis bei uns sozusagen eher selten, daher sind wir sehr auf Spenden angewiesen. Beispielsweise erstatten die Krankenkassen die Kosten für die Wege, die unsere Mitarbeiter und Helfer mit dem Auto zurücklegen müssen, in der Regel nicht“, so Alexandra Sutner.

 

Eva Klingenberg von der Kinderhilfe Litauen freut sich ebenfalls sehr über die 2.000 Euro von Bauer. Wegen eines Todesfalles können in diesem Jahr nicht wie sonst Geschenktüten per Lkw nach Litauen gebracht, sondern müssen vor Ort besorgt werden. „Mit dem Geld sind die Weihnachtsfeier und die Geschenke für die 135 Kinder der Sonderschule Kaunas gesichert“, so Eva Klingenberg. Auch für das neueste Projekt „Gemeinsamer Weg“, bei dem sich mehrere Lehrer und freiwillige Helfer in ihrer Freizeit um behinderte Kinder kümmern, sei man für jede Spende dankbar.

 

Bei Regens Wagner, wo derzeit über 120 Kinder und Jugendliche betreut und begleitet werden, könne man das Geld nicht nur gut für therapeutische Angebote gebrauchen, wie Paula Wagner erläutert. „Auch auf dem Spielplatz gehört das ein oder andere repariert oder erneuert“, so die Gesamtleiterin. Außerdem seien auch die Außenwohngruppen in Schrobenhausen beispielsweise bei der Ausstattung der Wohnungen auf Unterstützung angewiesen.

 

Auch Peter Schönherr, Leiter des Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef in Schrobenhausen, weiß schon, wofür man die Spende verwenden könne: „Manche therapeutischen Fördermaßnahmen, wie die Reit-, Musik- oder Kunsttherapie, werden nicht vom Amt bezahlt. Diese wie auch Gruppenunternehmungen oder unser Sommercamp für Kinder, die die Sommerferien nicht bei ihren Eltern verbringen können, sind dank Spenden überhaupt erst möglich.“

 

Nachruf

Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.
(nach Hermann Gmeiner)

Die Kath. Waisenhausstiftung Schrobenhausen denkt voller Dankbarkeit an

Frau Rosina Straub

Über 25 Jahre lang, von 1991 bis 2016 gestaltete Frau Rosina Straub als Kuratoriumsmitglied der Kath. Waisenhausstiftung Schrobenhausen die Geschicke des Kinder- und Jugendhilfezentrums St. Josef mit. Ihre politischen Kontakte, ihr Verantwortungsbewusstsein für die umfassenden Belange des Kinder- und Jugendhilfezentrums und ihr weitgespannter Horizont für soziales Engagement halfen wesentlich mit, die Einrichtung durch schwierige Jahre zu steuern und zukunftsfähig zu machen.

Die ihr eigene fürsorgliche Art, das ungebrochene Interesse am Wohlergehen eines jeden Menschen und ihr vermittelndes, ausgleichendes Wesen taten der Einrichtung gut und bestimmten die angenehme Atmosphäre im Kuratorium.
Frau Rosina Straub hat einen erheblichen Teil der bald 125jährigen Geschichte der Kath. Waisenhausstiftung zum Besten der Kinder und Jugendlichen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller Verantwortlichen geprägt.

Wir danken ihr von Herzen, nehmen Anteil an der Trauer ihrer Angehörigen und versuchen, in ihrem Sinn weiterzuarbeiten. Der menschenfreundliche Gott, an den sie ihr Leben lang geglaubt hat, möge ihr Erfüllung und ewiges Glück schenken.

Für das Kuratorium:                  Für das Kinder- und Jugendhilfezentrum:
Josef Beyerer,                           Peter Schönherr
Stadtpfarrer und                       Einrichtungsleitung
Kuratoriumsvorsitzender

 

 

 

Ein Dankeschön

Das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Josef erfährt durch viele Firmen, Organisationen, Familien und Privatpersonen in toller und vielfältiger Weise Unterstützung und Spenden (und dies nicht nur zur Weihnachtszeit sondern über’s Jahr).

Jede Geld- und Sachspende kommt den Kindern und Jugendlichen auf direktem Wege zu Gute, z.B. zur Erweiterung und Sicherung von Therapieangeboten (heilpädagogisches Reiten, Erlebnispädagogik, Tanztherapie) und zusätzlichen Freizeitmaßnahmen.

Die sehr schöne Aktion des Weihnachtswunschbaumes hat inzwischen Tradition und kann nun – dank weiterer Initiatoren – auf einen Osternestwunsch und eine Schulbeginnaktion für die Gruppen erweitert werden.

Die gesamte Umgestaltung des Außengeländes nach heilpädag. Gesichtspunkten war nur mit tollen kreativen Sponsoren und – im wahrsten Wortsinne – tatkräftigen Helfern zu realisieren.

Jede Unterstützung, jede Spende, ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens in die Einrichtung. Dafür sagen wir Ihnen allen ein ‚herzliches Danke’.

Ihre Unterstützung ist für uns Ansporn und Ermutigung und auch Verantwortung, der wir – hoffentlich auch in Zukunft – durch die tägliche Arbeit mit den Kindern, mit den Familien, gerecht werden.